18.03.2011
Ausbau der südlichen Sammelstraße
Stadt Ratzeburg erhält den letzten Zuwendungsbescheid



BU: (vl.) Werner Rütz, Vorsitzende des Bauausschusses, Bürgermeister Rainer Voß,
Jens Sommerburg, des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Lübeck


Die Planungen zum abschließenden Ausbau der südlichen Sammelstraße schreiten voran und können nun mit der Ausstellung des letzten Zuwendungsbescheides seitens des Landes Schleswig-Holstein in Höhe von 1,9 Mio. Euro zu ihrem Abschluss und zum Beginn der Bautätigkeit geführt werden. Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Lübeck, ließ es sich am vergangenen Dienstag nicht nehmen, der Stadt Ratzeburg diesen Bescheid als fehlenden Baustein in der Finanzierung des Gesamtvorhabens in Höhe von 6,9 Mio. Euro persönlich zu überbringen.

Michael Mohns von ausführenden Planungsbüro Gosch, Schreyer & Partner skizzierte den Anwesenden noch einmal die geplante Maßnahmen zum 4. und 5. Bauabschnitt der südlichen Sammelstraße, mit der das Ratzeburger Verkehrskonzept zur innerstädtischen Verkehrsberuhigung eine entscheidende Stufe vorangebracht und insbesondere auch den Erfordernissen des städtischen Luftreinhalteplanes entsprochen werden soll.

Zentrales Element des Ausbaus wird dabei sicherlich der geplante Brückenneubau im Kreuzungsbereich Königsdamm / Langenbrücker Straße / Seestraße werden. Ab kommenden Jahr werden dort unter fachlicher Leitung von Dr. Ing. Joachim Scheele vom Büro K S K - I N G E N I E U R E zwei Brückenbauwerke errichtet, die zusammen den dortigen Kreuzungsbereich derart erweitern, dass eine zusätzliche Linksabbiegespur stadteinwärts entstehen kann, auf welcher der Verkehr in Ost-West-Richtung in die südliche Sammelstraße geführt wird.
"Die Arbeiten sollen an diesem neuralgischen Verkehrsknoten so geplant werden, dass trotz Bautätigkeiten auf der Brücke in der Langenbrücker Straße ein zweispuriger PKW-und Busverkehr möglich bleibt.", beschrieb Dr. Scheele die besonderen Herausforderungen der geplanten Baumaßnahme.

„Im Vorwege des Brückenbaus sind aber noch viele Baumaßnahmen im Verlauf der Seestraße durchzuführen“, erläuterte Michael Mohns. So wird zum einen die dortige die Kanalisation neu verlegt und das nach Wasserrecht bereits lange geforderte Regenwasserklärbecken eingerichtet. Nachfolgend wird die Seestraße unter Änderung ihres Verlaufs mit einer Fahrbahnbreite von 6,00 Metern komplett ausgebaut und an die Brückenbauwerke in einer nun flacheren Neigung von 7% herangeführt.
Bis zum geplanten Baubeginn im Herbst diesen Jahres müssen die beteiligten Planungsbüros sowie der beratende Architekt Klaus-H. Petersen vom Architekturbüro petersen pörksen partner nun die Ausführungsplanung sowie die öffentliche Ausschreibung vorbereiten.
"Es geht hierbei um nicht weniger, als den Brückenbauwerken, deren technische Planung nahezu abgeschlossen ist, nun ein Gesicht zu geben.", führte Dr. Scheele hierzu aus. Bis zum Sommer werden diese Feinplanungen soweit abgeschlossen sein, dass sie der breiten Öffentlichkeit in visueller Form präsentiert werden können.

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