Offizieller Spatenstich zur Vollendung
der „Südlichen Sammelstraße"

Jede Baumaßnahme braucht ihren offiziellen Startschuss, der vor allem der Öffentlichkeit symbolisch zeigen soll: „Jetzt geht es los." In diesem Sinne versammelten sich Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie alle direkt an den Planungen und Bauarbeiten zur Vollendung der „Südlichen Sammelstraße" Beteiligten am vergangenen Dienstag, den 20.03.2012, in der Seestraße zum „1. Spatenstich".

Bürgervorsteher Ottfried Feußner begrüßte die Gäste im Namen der Stadt Ratzeburg und ließ in seiner Ansprache die Eckpunkte der beinahe 46jährigen Planungsgeschichte der innerörtlichen Ortskernumfahrung Revue passieren, dem größten aktuellen Straßenbauprojekt.

Feußner zeigte sich hoch erfreut über die Aussicht, beim Bauprojekt „Südliche Sammelstraße" endlich zu einem Abschluss zu kommen und lobte an dieser Stelle die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachleuten der Planungsbüros, der Baufirmen, den Gewerbetreibenden sowie den betroffenen Anwohnern und der Verwaltung zum Wohle der Stadt: „Wir freuen uns schon jetzt auf den Abschluss der Baumaßnahme im nächsten Jahr."

Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, zeigte sich insbesondere von der Beharrlichkeit und dem Engagement der Stadt Ratzeburg zur Umsetzung der Baumaßnahme beeindruckt. Besonders strich er dabei die Ideen zum städtischen Baustellenmarketing hervor, das die Bürgerinnen und Bürger bei der Baumaßnahme und dem Bauverlaufs „mitnehmen" möchte. „Wir schauen schon mit einigem Interesse auf die Erfahrungen aus diesem städtischen Baumarketingkonzept,  gerade im Hinblick auf unsere eigenen Projekte", so Conradt.

Michael Priewe vom Planungsbüro Gosch, Schreyer, Partner dankte der Stadt Ratzeburg für das langjährige Vertrauen in die gemeinsame Planungsarbeit, eine Verbindung, die für dieses Projekt seit 1987 besteht.

Mit Schwung schritten Bürgervorsteher Ottfried Feußner und Direktor Torsten Conradt nachfolgend zum symbolischen Spatenstich, der auch von einigen Anwohnern der Seestrasse mit Interesse verfolgt wurde.

Dort werden die sich entwickelnden Baumaßnahmen immer noch zweigeteilt gesehen, zum einem begleitet von symbolischem oder auch stillem Protest gegen die mit der Baustelle verbundenen Einschränkungen,  zum anderen aber auch mit Lob für die umsichtige Bauleitung der Firma EUROVIA, das sich an kalten Tagen auch schon mit einem warmen Kaffee für die Bauarbeiter vor der Haustür gastfreundlich äußert.

 
 
 

 

 
 
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