Letzte Vorbereitungen
vor dem Einbau der Seestraßenbrücke

In der kommenden Woche soll der Brückenschlag von der Seestraße an das bereits fertiggestellte Brückenbauwerk am Königsdamm erfolgen. Dazu wird ein Schwerlastkran in der Seestraße Station beziehen, der von dort aus die acht vorgefertigten Brückenelemente an ihre Position setzen soll. Mit mehreren Schwerlasttransporten werden diese 25 Tonnen schweren Elemente, die in einem Rostocker Betonwerk gefertigt wurden und ein Maß von rund 17 Meter Länge und 2,50 Meter Breite haben, jeweils über die Seestraße an die Brückenbaustelle transportiert. Entgegen den ursprünglichen Planungen, diese Arbeiten vom Königsdamm aus durchzuführen und damit eine Vollsperrung der B208 zu veranlassen, wird der Brückenschlag  jetzt ohne weitere Verkehrsbehinderungen erfolgen und eine Vollsperrung der Bundesstraße vermieden werden können.

Geplant und beantragt sind diese Arbeiten für kommenden Mittwoch und Donnerstag, den 11. Und 12. September. Neugierigen Blicken wird sich der Brückenschlag jedoch weitgehend entziehen, da während der Arbeiten der gesamte Zugang zur Baustelle in der Seestraße aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt bleiben muss. Lediglich von der Außenterrasse des Restaurants „Fährhaus Athen" können diese Arbeiten sicher und mit guter Übersicht verfolgt werden. Gäste sind hier gerne eingeladen, beim kulinarischen Genuss einen bevorzugten Blick auf moderne Brückenbautechnik zu werfen.

In Vorbereitung auf dieses wichtige Etappenziel der „Südlichen Sammelstraße" müssen in dieser Woche allerdings noch die westlichen Uferzonen modelliert werden. Dazu werden aktuell verschiedene Tragschichten eingebracht, die schließlich mit sogenannten Gabionen, gitterummantelte Schotterkörbe, versehen werden. Die Modellierung der Uferzone ist ein wichtiger Arbeitsschritt vor dem Brückenschlag, da danach dieser Bereich für Baumaschinen nicht mehr erreichbar sein wird.

 

 
 
 

 

 
 
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