Individualverkehr

Umleitungsregelung im Stadtgebiet:

Mit Beginn der Arbeiten zur Vollendung der Südlichen Sammelstraße werden am 20. Februar 2012 wird die Seestraße ab Kreuzungsbereich Fischerstraße komplett gesperrt und eine  Umleitungsstrecke ausgewiesen. Diese soll den PKW-Verkehr von der Schulstraße über die Fischerstraße in die Kleine Wallstraße führen und von dort über die Schrangenstraße auf den Marktplatz zurück auf die Bundesstraße 208.

Damit der Verkehr auf dieser Umleitungsstrecke reibungslos fließen kann, wird im Kreuzungsbereich Große Wallstraße / Kleine Wallstraße / Fischerstraße eine Vorfahrtsberechtigung für den Verkehr aus der Fischerstraße in die Kleine Wallstraße eingerichtet. Fahrzeugführer, die aus der Große Wallstraße kommen, müssen damit entgegen der gewohnten Verkehrssituation die Fahrzeuge aus der Fischerstraße passieren lassen. Ebenfalls verändern wird sich im Zuge der Umleitung auch die Schrangenstraße. Ab Kreuzungsbereich Kleine Wallstraße bis zum Marktplatz wird die Schrangenstraße als Einbahnstraße in Richtung B208 ausgewiesen, um den Umleitungsverkehr reibungslos an den dort parkenden Fahrzeugen vorbeiführen zu können.

Mit dieser Umleitungsregelung weicht der Bürgermeister von dem ursprünglichen  Plan ab, den Verkehr über die Fischerstraße und durch die Große Wallstraße, deren Einbahnstraßenregelung dafür umgekehrt worden wäre,  mit Unterstützung einer Ampelanlage in die Bundesstraße 208 zu führen.

"Obwohl ich zusammen mit allen Fachleuten diese Regelung für die verkehrstechnisch Optimale halte, habe ich mich von den Bedenken und Protesten der Geschäftsleute leiten lassen und das nicht so gemacht,“ sagte Bürgermeister Rainer Voß. 



Ursprünglich geplante Umleitungsvariante

Nicht 1:1 berücksichtigt  werden konnte auch der Beschluss des Bauausschusses,  die Umleitung bereits in der Schulstraße in Höhe der Wasserstraße beginnen zu lassen und den Verkehr über die Herrenstraße und den Marktplatz zu führen. Die Verkehrsaufsicht des Kreises und insbesondere die Vertreter des öffentlichen Personennahverkehrs hatten von einer solchen Lösung abgeraten, da diese zu einer Beampelung sowohl des Kreuzungsbereiches Wasserstraße und Herrenstraße als auch zur Einrichtung einer Fußgängerampel im Bereich Herrenstraße/Marktplatz geführt und damit ein erhebliches Staupotential produziert hätte.

„Was sich in Ratzeburg bewährt hat, ist die Möglichkeit von West nach Ost auf mehreren Wegen über die Stadtinsel  fahren zu können und das ist mit der jetzt gefundenen Kompromisslösung erreicht. Wir hätten sonst auf viele Parkplätze verzichten müssen. Das wollte ich nicht. Und wir ändern an der Verkehrsführung nur ganz wenig, so dass man sich kaum umgewöhnen muss.

Auch auf dem Königsdamm und in der Langenbrückerstraße haben wir fast immer Zweispurigkeit. Die wichtigste Botschaft ist und bleibt: Ratzeburg baut Brücken und ist immer erreichbar!

 Ich bitte alle Autofahrer um Rücksicht und Verständnis. Sicherlich wäre es am besten, wenn auf das Hin- und Herfahren innerhalb der Stadt  verzichtet werden würde. Der Busse fahren schließlich  montags bis freitags im Halbstundentakt, vielen würde auch Radfahren gut tun.“„Ein Kompromiss ist keine Ideallösung, aber eine die alle Interessen angemessen berücksichtigt.", so Bürgermeister Rainer Voß



Umleitungsvariante gemäß Empfehlung des Bauausschusses

 
 
 

 

 
 
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